Erste Maßnahmen bei Überflutung
Tritt Wasser aus Abflüssen oder nach starkem Regen aus, heißt es sofort handeln. Entfernen Sie sichtbare Verstopfungen mit einer Saugglocke oder einer Spirale. Prüfen Sie Bodeneinläufe und Siphons auf Schmutzablagerungen. Bei glatten Böden hilft ein Gummiwischer, Wasser gezielt zum Abfluss zu leiten. Eimer und alte Handtücher fangen Restfeuchte auf. Wichtig: Keine chemischen Mittel verwenden, wenn Sie später eine Rohrreinigung rufen – das kann gefährliche Dämpfe geben.
Wie man mit Drainageproblemen umgeht
Sind die ersten Notmaßnahmen erledigt, geht es an die Ursache: Oft liegt ein toilette verstopft vor – der Boden ums Haus ist wassergesättigt, weil die Regenrohre oder die Hausdrainage verschlammt sind. Eine schnelle Lösung: Schlamm und Laub aus Regenrinnen und Kontrollschächten entfernen. Falls nötig, mit einem Hochdruckreiniger die Drainagerohre spülen. Für drinnen helfen mobile Tauchpumpen, die Wasser in die Kanalisation oder in eine Regentonne umleiten. Vermeiden Sie es, Wasser einfach in die Toilette zu kippen – das überlastet die Leitungen.
Nachhaltige Hausmittel gegen Stauungen
Gegen wiederkehrende Probleme wirken einfache Hausmittel: Backpulver mit Essig in den Abfluss geben, zehn Minuten einwirken lassen, dann mit heißem Wasser nachspülen. Regelmäßig Kaffeepulver oder Salz durch den Abfluss spülen bindet Fette. Für draußen helfen Rasengittersteine oder Kiesstreifen, damit Regen besser versickert. Kontrollieren Sie alle zwei Monate die Dachrinnen und Kellerabläufe – das verhindert große Notfälle. Bleibt das Wasser trotzdem stehen, ist ein Profi nötig. So sparen Sie Geld und schützen Ihr Haus vor Feuchteschäden.